Metall oder Kunststoff – wir beraten Sie werkstoffneutral!

Metall: ein umweltfreundliches Kraftpaket für vielfältige Anwendungsmöglichkeiten

Stahlblech
Verpackungsstahl wird aus natürlichen Rohstoffen wie Eisenerz, Kokskohle und Kalkstein sowie einem Anteil Stahlschrott hergestellt. Die charakteristischen Eigenschaften dieses Metalls erlauben es, Stahl immer wieder von Neuem einzuschmelzen und mit Ressourcen, die in der Natur vorkommen, zu einem neuen Stahlprodukt zu verarbeiten. Und das alles ohne Minderung der Qualität immer und immer wieder. Ein Multitalent, das leicht, ästhetisch, beständig und in der Betrachtung des kompletten Life-Cycles als ökologischer Top-Performer auffällt.
Weißblech
Neben Nahrungs- und Genussmitteln werden auch Tiernahrung, Farben und Lacke sowie andere Dinge des täglichen Bedarfs in Weißblech verpackt. 
Die Vorteile von Weißblech als Verpackungsmaterial sind vielfältig: 
Weißblech ist ein ökologischer Packstoff. Es ist zu 100 % recycelbar und das beliebig oft und ohne Qualitätsverlust. Als Verpackung für chemisch-technische Füllgüter bieten diese ein hohes Maß an Sicherheit. Weißblech-Verpackungen halten Einflüsse von außen wie Schmutz, Schädlinge oder Bakterien vollkommen ab. Das gilt auch für Umwelteinflüsse wie Feuchtigkeit, Sauerstoff, Licht oder Fremdgerüche, die die Qualität der Füllgüter stark beeinträchtigen können. 

Kunststoff: ein hervorragendes Verpackungsmaterial, weil es in einer Kreislaufwirtschaft wiederverwertet werden kann

 
Polypropylen (PP)
PP ist ein dem Niederdruck-PE eng verwandter thermoplastischer Kunststoff, er hat jedoch eine geringere Dichte und ist starrer, härter und wärmebeständiger. Er zählt zu den thermoplastischen (verformbaren) Kunststoffen. Mit einem Anteil von 20 % an der Gesamtkunststoffproduktion ist er der zweit wichtigste Kunststoff nach Polyethylen (PE).  Polypropylen kann bei Temperaturen von rund 0 °C bis 100 °C eingesetzt werden.
Ursprünglich wurde das Material vor allem im Spritzgießverfahren verarbeitet. Heute ist die Extrusion ein weiteres wichtiges Verarbeitungsverfahren.
Polyethylentherephtalat (PET) 
PET ist ein vielfältig einsetzbarer, leichter und bruchfester Kunststoff, der hauptsächlich in Form von Verpackungen
Verwendung findet und nach Gebrauch problemlos recycelt und weiterverwendet werden kann.
Sowohl Herstellung als auch Recycling sind durch moderne Technologien energiesparend und umweltschonend.
Polyethylen (PE/HDPE)
Im sogenannten Niederdruckverfahren entsteht das High-Density Polyethylen, kurz HDPE oder PE-HD genannt. Hart-Polyethylen kann in Temperaturbereichen von minus 50 bis plus 70 °C eingesetzt werden. Daher ist es unter anderem für die Verpackung von Lebensmitteln, Chemikalien oder Kosmetik sehr beliebt. Ungefärbt wirkt der Kunststoff milchig transparent und ist bei Zimmertemperatur hart, aber flexibel. Verglichen mit dem im Hochdruckverfahren produzierten Weich-Polyethylen ist PE-HD widerstandsfähiger gegen Abrieb und zudem steifer. Polyethylen gehört zu den vielseitigsten Kunststoffen überhaupt und wird in unterschiedlichen Varianten in fast allen Bereichen des Lebens eingesetzt. Damit ist es der am häufigsten verwendete Kunststoff.
Green Polyethylen (Green PE)
Im Gegensatz zu rohölbasiertem PE wird Green PE nicht überwiegend aus Erdöl, sondern zu über 96 % aus Zuckerrohr und zu 4 % aus Gleitmittel sowie Stabilisatoren hergestellt. Durch die Verwendung dieses nachwachsenden Rohstoffs kann eine Tonne Green HDPE bis zu 3,09 Tonnen CO2 speichern und hilft somit, schädliche Treibhausgas-Emissionen zu verringern.
Green HDPE zeichnet sich durch ein vergleichbares Eigenschaftsprofil und eine ähnliche Verarbeitbarkeit wie rohölbasiertes HDPE aus. Dadurch eignet es sich insbesondere für extrusionsgeblasene sowie spritzgegossene Verpackungen der Konsumgüterindustrie, um zum Beispiel Lebensmittel, Reinigungs- oder Kosmetikprodukte abzufüllen. Dabei sind vielfältige Dekorationen und Einfärbungen möglich. Am Ende seiner Lebensdauer ist Green HDPE zu 100 % recyclingfähig, jedoch nicht biologisch abbaubar. 
Post Consumer Recycled Plastic (PCR)
Kunststoff ist ein hervorragendes Verpackungsmaterial, weil es in einer Kreislaufwirtschaft wiederverwertet werden kann. Dafür setzen wir uns ein, indem wir künftig noch weitaus mehr Kunststoff aus sogenanntem Post-Consumer-Recycled Material für Kanister und Flaschen verwenden. Dabei wird nur Polyethylen, das zuvor von Konsumentinnen und Konsumenten genutzt wurde, als PCR genutzt. 
 
R-PET
R-PET wird aus bereits genutzten PET-Flaschen hergestellt. Diese werden gesäubert, eingemahlen und wieder zu einem Granulat verarbeitet. R-PET ist eine umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Kunststoff-verpackungen. Durch das Einsammeln und Wiederverwerten von gebrauchten PET-Flaschen wird nicht nur Abfall minimiert, es werden auch CO2-Emissionen vermieden. In der Tat geht mit der Umstellung auf 100 % R-PET eine signifikante Reduktion des CO2-Verbrauchs einher. Im Vergleich zu Flaschen aus Neu-PET, ganz ohne Anteil von rezykliertem Material, sinkt der CO2-Ausstoß.
UV Schutz / UV Beständigkeit der Verpackung
Ein Kunststoffprodukt sollte dann gegen UV-Strahlung geschützt werden, wenn es lange dem Sonnenlicht ausgesetzt wird. Dies ist zum Beispiel in einigen Fällen bei Kunststoffteilen, die lange Draußen stehen, z. B. bei Autos, Tanks, Gartenstühlen oder eben Regenfässern oder Kanistern der Fall. Sonst wird das Produkt spröde und bricht oder verliert die Farbe.
Flaschen und Kanister für Chemikalien etc. werden in der Regel nicht mit UV-Schutz ausgerüstet. 
 
 
UV-Empfindlichkeit des Füllgutes
Es gibt verschiedene Produkte, die bei Sonnenlicht empfindlich sind. Dies kann jedoch nur der Abfüller beurteilen. Zum einen kennt er die Produktzusammensetzung, zum anderen weiß er, wie stark und wie lange das Produkt dem Sonnenlicht ausgesetzt ist.
 
UV-Lacke können beispielsweise nicht in transparenten Verpackungen abgefüllt werden, da dann der Lack bereits in der Verpackungen aushärten würde.

Ein transparenter Tank mit UV-Schutz / Beständigkeit schützt den Kanister jedoch nicht sicher das Füllgut vor Licht.

Zu lesende Angaben basieren einzig auf Ergebnissen durchgeführter Proben im Labor. Aufgrund dessen sind sie lediglich als Direktive zu verstehen. Wir legen Ihnen daher nahe, bei Bedenken ihrerseits, eigene Untersuchungen zu unternehmen. Aus diesen Erklärungen kann ein Rechtsanspruch nicht hergeleitet werden, insbesondere schließen wir jede Haftung und Gewährleistung aus.

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